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Lacerta 2010
Lacerta 2010

Unser Lacerta-Projekt 2010 soll auf die bedrohte Situation unserer Eidechsenvorkommen im Ennepe-Ruhr-Kreis und Bochum hinweisen und mögliche Schutzmaßnahmen zum Erhalt dieser bedrohten Tiere durchführen.
 

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Warum heißt unser Projekt „Lacerta 2010“?
Die Gattung Lacerta bildete einst die formenreichste Gruppe der echten Eidechsen (Lacertidae), wozu auch die Zauneidechse Lacerta agilis zählt. Sie ist momentan unser größtes Anliegen in diesem Naturschutzprojekt. Ihre Bestände sind in den letzten Jahrzehnten stark zusammengebrochen und in einigen Orten ausgestorben (z.B. Bochum)

Mit unserem Lacerta Projekt 2010 möchten wir wichtige Schritte für den Erhalt bedrohter Tiere machen. Denn nicht nur die Zauneidechse profitiert von diesem großen Naturschutzprojekt, sondern auch unsere anderen bedrohten Reptilien- und Amphibienarten.


Der erste Grundstein dieses Artenschutzprojektes viel im Jahr 2004 durch eine Reptilienfreundliche Bewirtschaftung der Fläche am Naturgarten Zippe. .

Im Jahr 2014/15/16 stehen weitere Maßnahmen zum Schutz und Erhalt der Zauneidechse im Ennepe-Ruhr-Kreis auf dem Programm.
 

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Die Idee - das Konzept

Im Rahmen einer großen Kartierung wurden und werden alle noch vorkommenden Populationen von Eidechsen erfasst und untersucht. Dabei untersuchen wir die Anzahl der noch vorkommenden Tiere, das Alter, Geschlecht, Jungtieraufkommen usw., um Aufschluss darüber zu bekommen, inwieweit unsere Bestände isoliert sind, zusammenbrechen oder noch erhalten bleiben können. Auch andere Faktoren und Zusammenhänge, z.B. Lebensraumtyp und Sonnenplätze usw. sind wichtige Grundlagen für unsere Untersuchung und für unser Handeln.
Daraus möchten wir Schutzprojekte zum Erhalten der Tiere entwickeln und durchführen. Jeder kann mitmachen und uns helfen.
 
Warum haben wir dieses Projekt ins Leben gerufen?

Heute scheint es sich bei den wenigen noch vorkommenden Populationen oft um stark isolierte Bestände zu handeln, die einen Austausch mit benachbarten Vorkommen unmöglich erscheinen lassen.
Nach vielen belegten Tatsachen erfahrener Herpetologen sind bereits in vielen Nachbarstädten Populationen erloschen, weshalb die Zauneidechse in den Ballungszonen des Ruhrgebiets als „hochgradig gefährdet“ bis hin zum „vom Aussterben bedroht“ eingestuft wird.

Auch in unserem Raum stellen wir einen starken Rückgang der wenigen uns bekannten Vorkommen fest, weshalb die Art für uns akkut vom aussterben bedroht ist.
 


Maßnahmen und Durchführung

Die letzten Bestände und Populationen werden unsererseits und von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Artenschutz Ruhrgebiet e.V. beobachtet, der Lebensraum gepflegt und somit erhalten. Gemeinsam planen wir am runden Tisch Schutzkonzepte aus und führen Maßnahmen zum Erhalt durch.


Der Bestand wird gestützt durch Einbringung geeigneter Eiablageplätze (Sand-/Erdhaufen, kleine Dachteermatten mit weichem Substrat darunter und darauf) und auch kontrolliert.

Isolierte Vorkommen die nicht weit auseinander liegen, werden vernetzt durch Schaffung von geeigneten Korridoren, z.B. Bruchsteinmauerwerk, tote Holzhaufen, Felssteine, Baumstümpfe und vielen kleinen Sonnenplätzen, die miteinander als Damm fungieren und somit auch Wanderungen und Verbreitungen ermöglichen. Diese Wege werden von Mitarbeitern jährlich gepflegt und sonnenexponiert gehalten.

Gemeinsam wird jährlich eine Kontrolle der Bestände an Jungtieren, Adulten usw. durchgeführt. Dokumentiert wird dieses durch Fotos und Videos.

Alle Mitarbeiter werden regelmäßig über Maßnahmen informiert, geschult und erhalten Sondergenehmigungen der zuständigen Ämter und Behörden.
Wir arbeiten eng mit Ökologen, Biologen den Biostationen und den Umweltämtern zusammen.
 
Unser Ziel:
  • Erfassung, Schutz und Pflege von - Eidechsenbeständen durch Pflegemaßnahmen
  • Vernetzung von isolierten Beständen durch Schaffung von Biotopverbund und die Anlage von Wanderkorridoren
  • Schaffung von neuen geeigneten Lebensräumen.
  • Analyse von Gefährdungsursachen als Grundlage für Schutzmaßnahmen
  • Schaffung von Eiablageplätzen für Eidechsen.
  • Kontrolle, Aufbau und langfristige Beobachtung von Beständen.
  • Patenschaften, Pachten und Ankauf von Flächen für den Artenschutz.
In diesem Projekt arbeiten zusammen:
die Naturführer, der Artenschutz Ruhrgebiet e.V. und viele ehrenamtliche Helfer, Familien, Schulen, Kinder und Jugendliche, die uns tatkräftig unterstützen.

Betreut und beaufsichtigt wird das Projekt durch Martin Maschka (Naturführer).
 





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Wer kann mitmachen?

Mitmachen können alle! Wir brauchen jeden Helfer!

Egal ob Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Vereine, alle können mitmachen und sich engagieren, um diese bedrohten Drachen zu schützen und zu erhalten. Auch Familien oder Schulklassen können teilnehmen, Kinder nur in Begleitung Erwachsener.
 

Danksagung

Mein herzlicher Dank gilt allen Mitarbeitern und Helfern, die im Rahmen dieses Projektes dazu beitragen, den Erhalt dieser stark gefährdeten Tiergruppe zu unterstützen.

Besonderen Dank auch an Herrn Thomas Kordges (Sprockhövel) vom Landesarbeitskreis Amphibien- und Reptilienschutz NRW, der das Projekt fachlich begleitet.

[PAPER= Spenden, Stiften und Mitarbeiten]
Jeder kann den Verein \"Artenschutz Ruhrgebiet e.V.\" ehrenamtlich, tatkräftig und durch Spenden unterstützen.
Die Geburtshelferkröte, Zauneidechse, Ringelnatter und Kreuzkröte freuen sich auf Ihre Paten.
Informationen über den Verein erhalten Sie bei Martin Maschka.
 




Wir hoffen auf viel Begeisterung für dieses Projekt und freuen uns
über jede Mithilfe und Unterstützung.


Martin Maschka
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Zuletzt bearbeitet von martin am Samstag, 08.03.2014 - 08:15

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