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Lacerta 2010
Natur- und Wildnisschule Ruhrgebiet
Die Natur- und Wildnisschule Ruhrgebiet ist ein Projekt der Naturführer zur Erlebnispädagogik, Umweltpädagogik und zum Natur- und Artenschutz.


Hier können Besucher alles über aktiven Natur- & Artenschutz erfahren, insbesondere zu Amphibien, Reptilien, Fische und Flusskrebse. Schaubecken, Naturteiche, Bruchsteinhaufen, Magerwiesen und Feuchtwiesen laden zum beobachten ein.

In Kooperation mit dem Artenschutz Ruhrgebiet e.V und dem bergischen Terraristikverein finden einzigartige Projekte zum Artenschutz statt.

 
Ein Ort für Bildung

Als grünes Klassenzimmer sollen Schulen, Kindergärten, Besuchergruppen aber auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Rahmen unserer Veranstaltungen und unseres Programms die Möglichkeit haben, Natur intensiv kennen und schätzen zu lernen.

Im Rahmen der Umweltpädagogik bieten wir verschiedene Exkursionen zu unterschiedlichen Lebensräumen und Tieren an.

Während den Veranstaltungen können Besucher verschiedene Einblicke in die Natur-& Wildnisschule Ruhrgebiet und der Arbeit der Naturführer bekommen.

Erlebnispädagogik
Neben unserem jährlichen Bildungsprogramm, bieten wir im gesamten Ruhrgebiet auch Wildnistraining, Pädagogische Fortbildungen, Ausbildungen, Survivialkurse,Geburtstage, Schulexkursionen, Kanutouren Events und Naturschutzaktionen sowie Vorträge für jung und alt an.

 
Ein Ort für Tiere & Pflanzen

In unserer Wildnisschule gibt es Lebensräume für viele stark gefährdete Tier- und Pflanzenarten die in ihren Lebensräumen beobachtet werden können. Nirgends in Hattingen gibt es so viele verschieden bedrohte Tiere in so großer Dichte wie in unserem Naturgarten, und das verdanken wir der bereits seit 1994 bestehenden Naturschutzarbeit der Naturführer und vielen ehrenamtlichen Helfern wie z.B. Pfadfinder Heilig Geist, Waldspielgruppe Dagmar Holz, Artenschutz Ruhrgebiet e.V..
Aus diesem Grund haben wir dieses Gelände von der Stadt Hattingen gepachtet und unter Schutz gestellt.

Angepasst an deren speziellen Habitate sind Lebensräume seit 1992 erhalten oder künstlich aber naturnah gestaltet worden.

Es wurden ökologisch wertvolle Strukturen geschaffen, die in der heutigen Kulturlandschaft oft verschwunden sind. 13 verschiedene Obstbaumarten, 52 Stauden und Vogelsträucher sowie große Totholzvorkommen bieten vielen verschiedenen Tierarten einen idealen Lebensraum und Rastplatz. So kommen bei uns insgesamt 4 Reptilienarten, 11 Amphibienarten, 22 Libellenarten, und zahlreiche Insektenarten darunter auch der bedrohte Hirschkäfer vor. Von dem großen Insektenvorkommen profitieren natürlich auch unsere Vögel. Neben Steinkauz, Gartenrotschwanz, Eisvogel, Waldkauz, kommt gelegentlich auch der Schwarzstorch und der Uhu zu Besuch.

Das Gelände liegt sonnenexponiert am Rande des schulenberger Waldes und ist im oberen Bereich mit Bruchsteinen zu einem Steingarten angelegt worden. Unsere heimischen Reptilien haben hier viele geeignete Plätze zum sonnenbaden gefunden.

Aufgrund mutwilliger Zerstörungen und illegaler Entnahme im Jahr 2006 sind viele Steinhaufen aus dem Gelände verschwunden.
Aufwändige Naturschutzaktionen sorgten jedoch dafür, dass wir wieder neue Bruchsteinmauern anlegen konnten zum Schutz der Tiere. Wir konnten so das verschwinden der Zauneidechse verhindern!

Unser Rettungsprojekt „Lacerta 2010“ soll zudem die isolierten Populationen von Eidechsen und Schlangen in der nahen Umgebung miteinander vernetzen, und die Bevölkerung aufmerksam machen, auf das verschwinden unserer bedrohten Arten wie Zauneidechse, Ringelnatter und Blindschleiche. Besonders gefährlich sind herumstreunende Katzen, sie können eine Eidechsenpopulation von ca. 40 Tieren in nur wenigen Jahren zerstören!

Neben den Trockenbiotopen gibt es 11 Gewässer von denen unsere Amphibien- und Insektenwelt stark profitieren.

Diese Gewässer werden angelegt und gepflegt, damit sie lang anhaltend einen Lebensraum bieten.
Jährlich im Mai kann man unsere schönen Froschkonzerte lauschen, neben dem Grasfrosch und der Erdkröte, sind es vor allem die Grünfrösche die lautstark von sich hören lassen.
Seefrosch, Wasserfrosch und Teichfrosch kommen bei uns vor!
Die stark gefährdete Geburtshelferkröte lässt trotz des gefährlichen Cytritpilzes immernoch ihr wunderschönes Glöckchen erklingen von März bis August kann man sie ab der Dämmerung hören.

Durch die Neuanlage eines geeigneten Laichgewässers haben die Pfadfinder Heilig Geist 2014 dazu beigetragen, dass sich die Population wieder erholen konnte. So hatten wir um 2002 (noch 40rufende Geburtshelferkröten), 2010 waren es nur noch 6 Tiere.
Seit 2016 scheint der Bestand wieder bei ca. 20 Tiere zu liegen was sehr erfreulich ist. Ein weiteres Geburtshelferkrötenprojekt führten wir erfolgreich im Tierschutzhof Ruhrtal durch. Dort konnte sich der Bestand ebenfalls durch die Neuanlage eines mittelgroßen Gewässers wieder erholen.
 
Unsere Maßnahmen


Zum Amphibienschutz werden jährlich im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis neue Kleinstgewässer von uns angelegt,gepflegt und betreut, hierfür können sich Sponsoren und ehrenamtliche Helfer jederzeit gerne melden und mitmachen.
Der Artenschutz Ruhrgebiet e.V. bietet spannende Mitmachaktionen zum Natur und Artenschutz an.
Spenden für den Artenschutz sind jederzeit gefragt!
Kontakt über info@dienaturfuehrer.de

Die Firma Garten- und Landschaftsbau Müller und Gartenlandschaftsbau Christian Fischer mit ihrem Sitz in Hattingen, unterstützte uns auf dem Gelände mit der Anlage eines großen Amphibiengewässers, das große Laichgewässer sieht in Luftaufnahmen aus wie ein Herz.Projektträger war die HWG- Hattinger Wohngenossenschaft und der OBI Markt in Hattingen. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit.


2016 bauten wir gemeinsam mit dem Artenschutz Ruhrgebiet e.V.
Ein Zauneidechsenfreilandgehege das im Mai 2017 eröffnet werden soll. Hier haben wir durch die Stiftung Henkel die Zauneidechse retten können, die aufgrund von Katzen stark bedroht wird.
Danke an alle Helfer!




Im Gelände sollen noch einige Freilandanlagen, Wildblumenwiesen, Kräuterbeete, Schaubecken und Insektenhotels angelegt werden.

Ein kleiner Aussichtsposten zum beobachten wird ebenfalls noch errichtet.

Der gesamte Gartenrandbereich wurde mit einer Totholzhecke aufgestaut und Heckenpflanzen bepflanzt. Dieser dient als Lebensraum vieler verschiedener Tiere wie Vögel, Säuger, Amphibien, Reptilien und zahlreichen Insekten die sich hier verstecken aber auch nisten und Überwintern. Ein betreten von außerhalb soll somit auch das Gelände schützen.


Seit 2017 wird das Gelände zusätzlich Videoüberwacht!
Ein neues und modernes Kameraoutdoorsystem sendet Bilder und Bewegungen auf die Smartphones unserer Mitglieder!
Dieses System mussten wir aufgrund von Sachbeschädigung und Diebstahl zum Schutze der bedrohten Tiere einführen.
Wir danken der Firma Canok aus der Schweiz für die tolle Zusammenarbeit.

 
Sponsoring.

Wir bedanken uns bei allen Artenschützer für ihr Engagement!

Sponsoren wenden sich bitte an:

Martin Maschka (Naturführer)
Tel: 01577/ 29 49 225
 

Zuletzt bearbeitet von martin am Freitag, 31.03.2017 - 22:44

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